DaimlerChrysler VISA-Card kostenlos

boardstein

Danke für diese gute Saison!

Die erste Saison in der Verbandsliga Süd ist seit Anfang Mai beendet und unsere Mannschaft kann auf einen Saisonverlauf zurückblicken, der wirklich alles bot. Es gab einige gute Spiele, in denen der Einsatz stimmte und die auch spielerisch überzeugten. Hier sei besonders an die Auswärtserfolge gegen Ruhland, Senftenberg und Cottbus (trotz der Aberkennung von Punkten am "grünen Tisch") erinnert. Leider gab es jedoch auch Begegnungen, in denen unser Team neben dem Spielvermögen auch der Mut verließ, sich gegen eine drohende Niederlage zu stemmen. Aber das ist vielleicht auch normal. Schließlich war man als Aufsteiger in die Liga gestartet und niemand konnte ernsthaft erwarten, dass man über die gesamte Spielzeit konstante Leistungen abliefert und gleich die Tabellenspitze im Sturm erobert. Von den 12 siegreichen Spielen wurden gleich 9 Siege in der heimischen Sporthalle "Am Steinweg" geholt. Es war jedem klar, dass der Grundstein für den Klassenerhalt nur dann gelegt wird, wenn die Heimspiele erfolgreich verlaufen. Dies erklärt, weshalb unsere Spieler zu Hause besonderen Kampfgeist gezeigt haben. Dass es am Ende ein dritter Platz geworden ist, darüber kann man sich wirklich freuen, auch wenn der eine oder andere nicht ganz zu unrecht sagt: "Da war noch etwas mehr drin". Genau dies sollte Motivation genug sein, alles dafür zu geben, in der kommenden Saison an die positiven Erfahrungen der abgelaufenen Spielzeit anzuknüpfen und neue zu sammeln. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Unterstützung an unsere Sponsoren und technischen Helfer (Zeitnehmer und Sekretär) und natürlich an unser treues Publikum. Nur mit Hilfe unserer Fans kann es schließlich gelingen, aus der Sporthalle "Am Steinweg" eine in der kommenden Saison für jeden Gegner uneinnehmbare Festung zu machen. Ingmar Schröter
Euer BWK- Team

(22.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 02.05.04)


22. Spieltag: B.- W. Kleinmachnow - SV Eintracht Ortrand 31:18 (14:8)

Kleinmachnow feiert erfolgreichen Saisonabschluss -
Platz drei in der ersten Verbandsligasaison

Zum Saisonfinale empfingen die Blau- Weißen in der heimischen Sporthalle "Am Steinweg" den Tabellenzweiten aus Ortrand. Mit einem Sieg über die Gäste war es möglich, diese hinter sich zu lassen und zumindest den vierten Tabellenplatz zu erringen. Für Motivation war demnach gesorgt, als die beiden Mannschaften vor ca. 60 Zuschauern am Sonntag, dem 2. Mai, zum letzten Punktspiel dieser Saison antraten. Die Blau- Weißen konnten sich nur allmählich auf die hochgewachsenen und wurfgewaltigen Rückraumspieler aus Ortrand einstellen, im Angriff wurde seitens der Kleinmachnower noch zu fehlerhaft agiert, so dass es nach 10 Minuten Spielzeit trotz einer 4:1- Führung nur 5:5 stand. Nun fand die Heimmannschaft besser ins Spiel, insbesondere die Abwehr verhielt sich jetzt konsequenter und störte den Spielaufbau der Gäste frühzeitig. Torhüter Toralf Vietze parierte ein ums andere Mal. Eine Reihe von Ballgewinnen war die Folge, die zum Teil per Tempogegenstoß oder "zweiter Welle" verwertet wurden. Mitte der 1. Hälfte gelangen sechs Treffer in Folge (11:5). Dieser Vorsprung konnte bis zum Halbzeitpfiff über 12:6, 13:7 und letztlich 14:8 verteidigt werden. In der 2. Halbzeit gelang es den Kleinmachnowern die Führung weiter auszubauen. Dabei kam ihnen zu Gute, dass die Gäste mit zunehmender Spieldauer konditionell etwas nachließen und sich außerdem um 2 Spieler (rote Karten) selbst dezimierten. Zielstrebig wurde die Mannschaft aus Ortrand weiter unter Druck gesetzt, sei es durch Tempogegenstoß oder abgeklärtes Positionsspiel. Von 18:11 konnten die Blau- Weißen auf 22:11 erhöhen, was gleichbedeutend mit einer Vorentscheidung war. Für die insgesamt gute, ausgewogene Mannschaftsleistung der Gastgeber spricht, dass alle Feldspieler mindestens ein Tor erzielen konnten. Nicht unerwähnt sollen auch die Torhüterleistungen bleiben (so wurden beispielsweise vier von acht 7-m "entschärft"). All dies trug zum höchsten Saisonerfolg und schließlich zum 3. Platz bei! Noch ein Wort zu unserem Publikum: Ein großes Dankeschön, dass Ihr uns die ganze Saison über die Treue gehalten habt. Vor allem in dieser letzten Begegnung war die Unterstützung einfach großartig! Wir Spieler wünschen uns solch ein hervorragendes Publikum noch des Öfteren. Besonderer Dank gilt all denjenigen, die keine Zeit und Mühen gescheut haben und zum Saisonfinale für das leibliche Wohl sorgten.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: S. Bültermann (6), S. Carow (7/5), B. Hellmeier (1), T. Kühne (2),
S. Lau (5/1), S. Mellenthin (2), I. Schröter (3), L. Schröter (3), R. Wille (1), U. Wolff (1)
Euer BWK- Team


(21.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 24.04.04)


21. Spieltag: SSV Friedland SV - B.- W. Kleinmachnow 35:30 (14:14)

... wenn Kraft und Konzentration schwinden

Die Mannschaft aus Kleinmachnow war zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2003/2004 zu Gast in Beeskow beim SSV Friedland. Mit einem Sieg hätte der bis dahin gute 2. Platz in der ersten Verbandsligasaison verteidigt werden können. Leider war man mit nur acht Feldspielern und einem Torhüter angereist, so dass die Kleinmachnower nur sehr begrenzte Wechselmöglichkeiten hatten. Die 1. Halbzeit verlief insgesamt sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten aus 6:0- Abwehrformationen, die jedoch durch schnelles präzises Spiel immer wieder in Verlegenheit gebracht wurden. Zunächst erwischten die Gäste den besseren Start. Über 1:2, 3:4, 4:6 konnte bis zum Stand von 6:8 ein minimaler Vorsprung herausgeworfen werden. Die Fehlerquote (ungenaue Torwürfe, Fehlpässe) stieg nun auf Seiten der Blau- Weißen, so dass Friedland mehr und mehr ins Spiel fand. Zeitweise gingen die Gastgeber mit drei Toren in Führung (12:9, 13:10). Durch konzentriertere Abwehrarbeit und verbesserte Chancenverwertung zum Ende der ersten Halbzeit, gelang es den Kleinmachnowern, dass zur Pause ein Unentschieden zu Buche stand. Zu Beginn der 2. Hälfte verpassten es die Blau- Weißen, das Spiel in die Hand zu nehmen. Beim Stand von 20:16 für Friedland drohte die Partie bereits zugunsten des Gastgebers zu kippen. Dieser Rückstand konnte mit hohem Kraftaufwand nochmals wett gemacht werden. Gleich mehrfach gelang es den Kleinmachnowern auszugleichen (21:21, 22:22, 24:24, 25:25), in Führung ging jedoch jedes Mal die Mannschaft aus Friedland. Als die Blau- Weißen erneut zum Ausgleich (26:26) trafen, sollte dieses der Letzte gewesen sein. In den restlichen 10 Minuten schlichen sich vermehrt Unkonzentriertheiten ein, die vor allem auf konditionelle Schwächen zurückzuführen waren. Einige Spieler waren einfach "platt". Fehler im Spielaufbau und beim Torwurfversuch wurden nun gnadenlos in Form von Kontern durch den SSV Friedland bestraft. Gerade in der Schlussphase wirkte sich die begrenzte Zahl an Spielern negativ aus. Letztlich war es nicht mehr möglich einen 30:26- Rückstand zu parieren. Über 32:27, 33:28 und 34:29 brachten die Gastgeber das Spiel über die Zeit. Mit Vorfreude erwarten die Handballer und deren Anhang am Sonntag, dem 2. Mai um 16 Uhr, den SV Eintracht Ortrand, um möglichst einen gelungenen Saisonausklang feiern zu können.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack,
Feld: S. Bültermann (8/2), S. Carow (7/2), T. Kühne (1), S. Lau (3/1), S. Mellenthin (4), I. Schröter (1), L. Schröter (3), R. Wille (3)


(20.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 03.04.04)


20. Spieltag: SV B.- W. Kleinmachnow - SG LHC Cottbus III 29:25 (0:0)

Unglaublich - nach Klassenerhalt nun Vizemeister?

Irgendwie ist diese Verbandsliga Süd für die Kleinmachnower im ersten Jahr ihrer Zugehörigkeit schon etwas kurios. Hatten die Blau- Weißen am vergangenen Wochenende durch den Sieg über Sacro den Klassenerhalt gesichert, so war mit einem Erfolg gegen den LHC Cottbus III sogar ein Sprung auf die Plätze drei oder gar zwei möglich. Dies zeigt wie ausgeglichen Spielniveau und Tabellenstand der Liga sind. Wie schon in den vorangegangenen Spielen zu beobachten war, zeugten die ersten Minuten der Partie von großer Nervosität auf beiden Seiten. Die Anfangsphase war von Fehlpässen, ungeordnetem Angriffs- und Abwehrspiel und vergebenen Großchancen geprägt. Da sich sowohl die Cottbusser als auch die Kleinmachnower am Zustandekommen eines unattraktiven Spiels beteiligten, gelang es auch keiner Mannschaft einen echten Vorteil aus der Schwäche des anderen zu ziehen. Über 1:1, 2:2, 3:3 usw. stand es nach ca. 10 Minuten 6:6. In der Folge fanden die Blau- Weißen langsam besser ins Spiel, das heißt, sie standen in der Abwehr nun aggressiver am Gegner, der bisher vor allem vom Rückraum aus erfolgreich warf. Mancher Tempogegenstoß lief nun, wobei leider einige 100%ige leichtfertig vergeben wurden. Tore aus dem Positionsangriff zu erzielen fiel zwar aufgrund der massiven 6:0- Abwehr der Gäste weiterhin schwer, allmählich wurden sich jedoch auch hier Chancen erarbeitet. Insgesamt konnten sich die Kleinmachnower nun leichte Vorteile erspielen, was sich auch am Ergebnis ablesen lässt. Nach Führungen von 10:6, 12:9 und 14:11 ging man schließlich mit einer verdienten 3-Tore-Führung in die Halbzeitpause. Die Blau- Weißen taten sich sehr schwer, den Vorsprung zu festigen bzw. auszubauen. Gleich zwei Mal kam der Gegner bis auf "Tuchfühlung" heran. So drohte bei den Spielständen von 18:17 und 19:18 ein unentschieden. Aufgrund einer läuferisch und spielerisch guten Phase Mitte der zweiten Halbzeit wurde der Gegner aber wieder auf Distanz gehalten (25:19 und 26:20). Noch einmal kamen die Cottbusser bedrohlich auf 26:23 heran und bis zuletzt mussten die am Ende arg dezimierten Blau- Weißen (3 Feldspieler in der Schlussphase) um den Sieg kämpfen. Positiv hervorzuheben ist, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen durften und dass auch Neuzugang Maik Barthel erste Akzente setzen konnte. Mit diesem Erfolg sind die Kleinmachnower jetzt tatsächlich Zweiter !!!
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: M. Barthel (2), S. Bültermann (6), S. Carow (4/3) , B. Hellmeier (4),
T. Kühne(2), S. Lau (2), S. Mellenthin (1), I. Schröter (2), L. Schröter (5/4), R. Wille(1)
Euer BWK- Team


(19.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 20.03.04)


19. Spieltag: TuS Sacro - SV B.- W. Kleinmachnow 26:28 (12:9)

Kleinmachnow sichert den Klassenerhalt endgültig

Vier Spieltage vor Abschluss der Rückrunde hatten die Blau- Weißen es nun selbst in der Hand, den Verbleib in der Verbandsliga Süd für ein weiteres Jahr klar zu machen. Grund hierfür war die Tatsache, dass der Tabellenletzte Ruhlander HV den Vorletzten SG Schwarz-Gelb-Görzig am Vortag in eigener Halle mit 27:26 bezwingen konnte (siehe Tabelle). Es galt also zur sonntäglich frühen Morgenstunde (Anwurfzeit war 10 Uhr in Forst) den TuS Sacro zu bezwingen, hatte man doch zudem noch die schmerzhafte Heimniederlage aus dem Hinspiel im Kopf. Beide Mannschaften begannen mit einer 6:0- Abwehr, die die Sacroer auch konsequent beibehielten. Die ersten Aktionen auf dem Feld waren auf beiden Seiten in hohem Maße von Nervosität in Abwehr und Angriff gekennzeichnet. Zwar gelang den Blau- Weißen die zwischenzeitliche 2:3- Führung, im Laufe der 1. Halbzeit sollte diese jedoch auch die Letzte bleiben. Viel zu oft fehlte die nötige Aggressivität und Laufbereitschaft bei Kleinmachnow, um die Angriffshandlungen der keinesfalls jüngeren Gastgeber entscheidend zu stören. Außerdem taten sich die Blau- Weißen im Angriff sehr schwer. Hier wurde aus dem Positionsspiel heraus zunächst einfach zu wenig Ideenreichtum und Durchsetzungswille gezeigt, um die Sacroer ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Wenn sich nicht noch einige gegen die nur langsam zurücklaufenden Gastgeber ergeben hätten, wäre die Mannschaft aus Sacro schon zu einem frühen Zeitpunkt enteilt. Nach 5:3 und 6:4 gelang den Kleinmachnowern bei 6:6 und 7:7 zwar der Ausgleich, allerdings setzten sich die Sacroer im weiteren Spielverlauf der 1. Hälfte dann über 8:7 und 10:8 auf 12:9 ab. Die zweiten 30 Minuten eröffneten die Blau- Weißen mit einem kurzen Zwischenspurt, das heißt, dass nach 13:9 Rückstand vier Treffer in Folge, überwiegend durch Konter, erzielt wurden (13:13). Nun entwickelte sich ein keineswegs hochklassiges aber in jedem Fall spannendes Verbandsligaspiel. Wie bereits in Phasen der 1. Hälfte wurde jetzt der torgefährlichste Spieler "kurz gedeckt", um die Gastgeber aus dem Spielrhythmus zu bringen. Letztlich gelang das auch. Nach weiteren sieben unentschiedenen Zwischenständen und stetigen Führungswechseln sorgte schließlich Steffan Mellenthin mit einem sehenswerten Treffer zur 25:26- Führung und einem Konter zum 25:27 für die Vorentscheidung zu Gunsten der Kleinmachnower.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack
Feld: S. Carow (8/2), B. Hellmeier (4), T. Kühne (2), S. Mellenthin (5),
I. Schröter (2), L. Schröter (3), R. Wille (3), U. Wolff (1)
Euer BWK- Team


(18.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 20.03.04)


18. Spieltag: B.- W.- Kleinmachnow - Ruhlander HV 29:23(15:11)

Das Spiel der vergebenen Chancen

Die Niederlage des vergangenen Wochenendes und die aktuelle Tabellensituation gaben Anlass genug mit einem Sieg das Vergangene vergessen und den Klassenerhalt sichern zu lassen. Mit dieser Grundvoraussetzung empfing man den derzeit Tabellenletzten aus Ruhland und war natürlich voller Hoffnung, die Heimstärke zu einem Sieg zu nutzen. Nach Anwurf der Gastgeber sollte sich ein Spiel entwickeln, das diesen Tatsachen in allen Punkten widersprach. Nervosität, Fehlabspiele, vergebene 100%-ige, mangelnde Kampfbereitschaft und fehlende Konzentration in allen Bereichen bestimmten das erste Viertel der 1.Halbzeit. Es gelang dem Gegner diese Situation für sich zu nutzen und jeweils immer mit einem Tor in Führung zu bleiben. Eine Auszeit von Kleinmachnow in der 17.Minute sollte nun endlich dazu führen, das vorher besprochene umzusetzen und das bis dahin gespielte abändern zu lassen. Der Gastgeber besann sich auf seine Stärken, stellte die Abwehr besser auf, spielte sichere Pässe und auch die Angriffe länger aus und somit gelang es die Führung zu übernehmen und sich auch zeitweise mit drei Toren Abzusetzen. Ein Spiel, welches Anfangs auf eine torarme Partie hindeutete, bekam nun einen ganz anderen Charakter. Durch konzentrierten Spielaufbau ergaben sich nun immer wieder gute Torchancen, die zunehmend auch besser genutzt wurden. Da die Abwehr der Gastgeber sehr offensiv agierte, konnte der Spielfluss der Gäste oft unterbrochen werden und der eine oder andere Tempogegenstoß gefahren werden. Trotzdem lässt die Quote der verwandelten Tormöglichkeiten, egal ob aus dem Angriffsspiel, durch 7-Meter oder durch Konter stark zu wünschen übrig. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 15:11 wollte man an das Vorangegangene anknüpfen, um so einen sicheren Sieg zu erlangen. Aber … dieselbe Schwächephase, wie anfangs der Partie stellte sich wieder ein und auch die Fehlerquote stieg wieder an. Aber aufgrund des kleinen Polsters und auch der vergebenen Torchancen der Gäste blieb immer ein kleiner Vorsprung bestehen. Die abschließende Manndeckung der Gäste in den letzten fünf Minuten brachte das Spiel auch nicht mehr zum kippen und so konnte man über den Sieg glücklich, aber keineswegs zufrieden sein.
Reik Becker
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker (2), S. Bültermann (2), S. Carow (11/4), B. Hellmeier (2),
T. Kühne (1), L. Schröter (2), U. Wolf (1), S. Mellenthin (5), R. Wille (1), S. Lau (2),
Euer BWK- Team


(18.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 20.03.04)


18. Spieltag: B.- W.- Kleinmachnow - Ruhlander HV 29:23(15:11)

Das Spiel der vergebenen Chancen

Die Niederlage des vergangenen Wochenendes und die aktuelle Tabellensituation gaben Anlass genug mit einem Sieg das Vergangene vergessen und den Klassenerhalt sichern zu lassen. Mit dieser Grundvoraussetzung empfing man den derzeit Tabellenletzten aus Ruhland und war natürlich voller Hoffnung, die Heimstärke zu einem Sieg zu nutzen. Nach Anwurf der Gastgeber sollte sich ein Spiel entwickeln, das diesen Tatsachen in allen Punkten widersprach. Nervosität, Fehlabspiele, vergebene 100%-ige, mangelnde Kampfbereitschaft und fehlende Konzentration in allen Bereichen bestimmten das erste Viertel der 1.Halbzeit. Es gelang dem Gegner diese Situation für sich zu nutzen und jeweils immer mit einem Tor in Führung zu bleiben. Eine Auszeit von Kleinmachnow in der 17.Minute sollte nun endlich dazu führen, das vorher besprochene umzusetzen und das bis dahin gespielte abändern zu lassen. Der Gastgeber besann sich auf seine Stärken, stellte die Abwehr besser auf, spielte sichere Pässe und auch die Angriffe länger aus und somit gelang es die Führung zu übernehmen und sich auch zeitweise mit drei Toren Abzusetzen. Ein Spiel, welches Anfangs auf eine torarme Partie hindeutete, bekam nun einen ganz anderen Charakter. Durch konzentrierten Spielaufbau ergaben sich nun immer wieder gute Torchancen, die zunehmend auch besser genutzt wurden. Da die Abwehr der Gastgeber sehr offensiv agierte, konnte der Spielfluss der Gäste oft unterbrochen werden und der eine oder andere Tempogegenstoß gefahren werden. Trotzdem lässt die Quote der verwandelten Tormöglichkeiten, egal ob aus dem Angriffsspiel, durch 7-Meter oder durch Konter stark zu wünschen übrig. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 15:11 wollte man an das Vorangegangene anknüpfen, um so einen sicheren Sieg zu erlangen. Aber … dieselbe Schwächephase, wie anfangs der Partie stellte sich wieder ein und auch die Fehlerquote stieg wieder an. Aber aufgrund des kleinen Polsters und auch der vergebenen Torchancen der Gäste blieb immer ein kleiner Vorsprung bestehen. Die abschließende Manndeckung der Gäste in den letzten fünf Minuten brachte das Spiel auch nicht mehr zum kippen und so konnte man über den Sieg glücklich, aber keineswegs zufrieden sein.
Reik Becker
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker (2), S. Bültermann (2), S. Carow (11/4), B. Hellmeier (2),
T. Kühne (1), L. Schröter (2), U. Wolf (1), S. Mellenthin (5), R. Wille (1), S. Lau (2),
Euer BWK- Team


(17.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 28.02.04)


17. Spieltag: B.- W.- Kleinmachnow - BSG St. Eisenhüttenstadt 30:31(19:16)

... ein Ende mit Schrecken

Mit einem Sieg gegen "Hütte" hatten die Kleinmachnower die Möglichkeit sich für die derbe Niederlage während der Hinrunde (20:28) zu revanchieren und den Verbleib in der Spielklasse zu sichern. Jedoch waren die Rahmenbedingungen alles andere als optimal. Insgesamt standen nur neun Spieler (inklusive zweier Torhüter), davon auch noch einige angeschlagene Akteure, im Aufgebot. Gegen die in allen Mannschaftsteilen druckvoll spielenden Gäste setzten die Blau- Weißen eine recht offensiv ausgerichtete 5:1 Abwehr, was sich auch schnell bezahlt machte. Dem Gegner wurde gleich mehrfach der Ball abgenommen. Somit konnten einige "leichte Tore" durch Tempogegenstoß erzielt werden. Vom 2:2 an wurden 6 Tore in Folge geworfen (8:2). Nach ca. 10 Minuten verpuffte die Anfangsoffensive der Hausherren. Eisenhüttenstadt fand besser ins Spiel und stellte sich nun auch geschickt gegen die Positionsangriffe der Kleinmachnower. Den Gästen, die sich hinsichtlich der Torgefährlichkeit als sehr ausgeglichenes Team präsentierten gelang es immer wieder, den Abstand zu verkürzen (9:7, 11:8). Die Gastgeber ihrerseits verpassten es, bei Führungen von 13:8 bzw. 15:11 "den Sack zu zumachen" - zu unkontrolliert wurden die Torchancen vergeben, in der Abwehr dem Gegner zu viel Platz gelassen. Nachdem die Mannschaft aus Eisenhüttenstadt mehrfach bis auf ein Tor herankam (15:14, 16:15 und 17:16) bot der Halbzeitstand trotz des Vorsprungs keinesfalls ausreichend Sicherheit für die 2. Hälfte. In der von beiden Seiten engagiert geführten Partie war es in der 2. Halbzeit keiner Mannschaft vergönnt, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Die Blau- Weißen, von denen Bernd Hellmeier mit 8 Toren zugleich den erfolgreichsten Werfer auf dem Feld stellte, konnten bis zum Stand von 23:22 ihre Führung behaupten. Danach wechselte sie ständig. Es gelang zwar noch einmal den Rückstand von 24:26 in ein 28:26 zu verwandeln. Allmählich ließen die Kräfte bei den Kleinmachnowern nach. Mehr und mehr Nachlässigkeiten schlichen sich ein. So wurden insgesamt nur vier von acht 7-m verwandelt. Als den Gästen ebenfalls 4 Tore nacheinander gelangen (28:30), waren die Blau- Weißen nochmals gefordert einen Zwischenspurt einzulegen, was sie allerdings nicht mehr erfolgreich umzusetzen vermochten.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker (3/1), S. Bültermann (3), S. Carow (7/2), B. Hellmeier (8),
T. Kühne (3), I. Schröter (5), L. Schröter (1/1), U. Wolff
Euer BWK- Team


(16.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 21.02.04)


16. Spieltag: TSG Lübbenau 63 II - B.- W.- Kleinmachnow 27:28(15:15)

Dem Klassenerhalt einen Schritt näher

Ein Blick auf die Tabelle vor dem Spiel vermittelte einen Eindruck hinsichtlich der Bedeutung dieser Begegnung für beide Mannschaften. Die Ausgangslage stellte sich wie folgt dar: die TSG Lübbenau II als Vorletzter mit bisher 9 Punkten, die Kleinmachnower ihrerseits mit 15 Punkten. Mit einem Sieg der Gastgeber würden diese den Abstand zu den Blau- Weißen auf 4 Punkte verkürzen. So galt es für Kleinmachnow, mit einem Sieg den Abstiegsrängen weiterhin fern zu bleiben und an die kämpferisch überzeugende Vorstellung der vergangenen Woche in Senftenberg anzuknüpfen. Die Blau- Weißen begannen überzeugend, nutzten ihre Chancen gegen eine zunächst defensive 6:0- Abwehr und konnten über 0:2 und 2:4 zunächst bis zum 4:5 den Vorsprung behaupten. Wie schon im Hinspiel agierten die Spieler aus Lübbenau aber nach einigen Minuten offensiver in der Abwehr, worauf sich die Kleinmachnower erst sehr langsam einstellen konnten, die technischen Fehler nahmen zu. Da auch die Abwehr zunehmend nachlässiger reagierte, gelang es den Gastgebern mit 8:5 in Front zu gehen. In der Folge entwickelte sich ein recht offenes Spielgeschehen, dabei versuchte Lübbenau in erster Linie über Kombinationen im Rückraum seine Spieler in Wurfpositionen zu bringen. Die Blau- Weißen waren aufgrund der offensiven Abwehr des Gegners gezwungen, vermehrt den Abschluss vom Kreis zu suchen. Über die Spielstände von 12:9, 13:11 und 14:13 fanden die Gäste, jetzt aggressiver in der Abwehr, allmählich den Anschluss und es gelang ihnen kurz vor der Pause sogar die erneute Führung, welche mit dem Halbzeitpfiff aber noch egalisiert wurde (15:15). In der 2. Hälfte gelang es bis zum Stand von 19:19 keiner Mannschaft, sich mit 2 Toren vom Gegner abzusetzen. Durch konsequenteres Angriffsspiel und eine nun auch auf Kleinmachnower Seite offensiver attackierende Abwehr, wurde eine Führung erspielt (19:22), die allerdings beim Stand von 22:23 nochmals ernsthaft in Gefahr geriet. Die Kleinmachnower fingen sich aber wieder und vermochten es, über 22:26, 23:27 und 24:28 wenige Minuten vor Schluss, ein kleines Torpolster herauszuwerfen. Allerdings ließen sich die Blau- Weißen jetzt derart von der Manndeckung des Gegners bzw. dem Gefühl des sicheren Sieges beeindrucken, dass sie sich vorschnell zu Fehlern hinreißen ließen und somit die letzten 3 Tore der Begegnung den Gastgebern ermöglichten.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: S. Bültermann (1), S. Carow (6/2), B. Hellmeier (6), T. Kühne (3),
S. Lau (2), S. Mellenthin, I. Schröter (3), L. Schröter (6/3), R. Wille (1), U. Wolff
Euer BWK- Team


(15.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 14.02.04)


15. Spieltag: SV Senftenberg - B.- W.- Kleinmachnow 19:21(12:10)

Über Kampf zum Spiel zum Sieg

Nach einer 3-wöchigen Pause spielten die Kleinmachnower am vergangenen Wochenende gegen den Tabellendritten aus Senftenberg, welcher bei einem weiteren Erfolg durchaus noch Chancen auf den Staffelsieg hätte. Für Kleinmachnow galt es, mit einem Sieg den 5- Punkte- Abstand zur Abstiegszone aufrechtzuerhalten und sich damit im gesicherten Mittelfeld zu etablieren. Zunächst entwickelte sich eine recht ausgeglichene Partie, in der die beiden 6:0- Abwehrformationen dominierten. Bereits nach 8 Minuten mussten die Kleinmachnower eine strittige rote Karte gegen Steffen Bültermann kompensieren, was auch weitgehend gelang. Keine Mannschaft konnte sich im Laufe der 1. Hälfte auf mehr als 2 Tore absetzen. Auf beiden Seiten war nur selten ein flüssiges Kombinationsspiel zu sehen. Ebenso wenig wie die Blau- Weißen beim Stand von 5:7, waren die Senftenberger in der Lage, ihrerseits eine 10:8- Führung auszubauen. Den besseren Start in die 2. Halbzeit hatten die Gastgeber, die ihren 12:10- Vorsprung auf 16:11 ausbauen konnten. Hierbei waren die Kleinmachnower aber auch sehr behilflich. Im Angriff wurden leichtfertig Bälle verspielt, in der Abwehr einfach zu wenig dagegengehalten. Als um so erstaunlicher ist jenes zu bewerten, was sich nun ereignen sollte. Die Blau- Weißen gingen in der Folgezeit mehr Risiko, agierten in der Abwehr offensiver und zeigten beherzten Willen im Kampf um den Ball. Ein ums andere Mal konnten die Kleinmachnower mit ihrer einsatzfreudigen Spielweise den Gastgebern den Ball abgewinnen. Die Bälle, die auf das Tor kamen wurden vom sich steigernden Toralf Vietze glänzend pariert, was der Mannschaft weiteren Auftrieb gab. Vorne wurde jetzt mehr Druck auf die Abwehr der Senftenberger ausgeübt und konsequenter als bisher die Torwurfmöglichkeit gesucht und genutzt. Ein Ergebnis der Kleinmachnower Bemühungen war, dass Senftenberg ca. 12 Minuten kein Tor warf, den Blau- Weißen in dieser Zeit gleich 8 Treffer gelangen! Das Spiel war beim Stand von 16:19 gedreht. Mit großem Kampfgeist wurde die Führung in den letzten Spielminuten verteidigt - die 1. Heimniederlage für Senftenberg in dieser Saison war perfekt. Letztlich bleibt jedoch die ungeklärte Frage, weshalb die Blau- Weißen erst einen 5- Tore Rückstand brauchen, um derartigen Einsatz und Spielfreude zeigen zu können.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker, S. Bültermann, S. Carow (5/3) , B. Hellmeier (3), T. Kühne (3),
S. Lau (2), I. Schröter (1), L. Schröter (6/3), R. Wille (1), U. Wolff
Euer BWK- Team


(14.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 24.01.04)


14. Spieltag: B.- W.- Kleinmachnow - SG Sch.-G. Görzig 24:23(14:15)

Revanche geglückt - erster Erfolg im neuen Jahr

Die vergangenen Spiele in Luckau und Bad Liebenwerda hatten gezeigt, dass die Blau- Weiße Abwehr immer dann große Probleme mit den schnellen Angreifern bekam, wenn im Angriff Unkonzentriertheiten herrschten und auch noch der letzte Einsatz beim Zurücklaufen ausblieb. So galt es also in dieser Partie, im Angriff möglichst abgeklärt und fehlerfrei zu spielen und in der Abwehr konsequent die Aktionen des Gegners zu unterbinden.
Beide Mannschaften operierten mit einer kompakten 6:0- Deckung, was dazu führte, dass sich die jeweiligen Angriffsreihen über die gesamte Spielzeit schwer taten, sich Wurfchancen aus dem Rückraum zu erarbeiten. Nach gutem Beginn der Kleinmachnower (2:0, 5:2 und 8:5) ließen sich die Blau-Weißen durch eine Zweiminutenstrafe beim Stand von 11:9 in der Folge derart verunsichern, dass die Görziger auf 11:13 enteilten.
Die Gäste überzeugten in der 1. Hälfte überwiegend mit druckvollem 1:1- Angriffsverhalten, was insbesondere zu Torwurfgelegenheiten der Außenspieler führte. Dagegen suchten die Kleinmachnower immer wieder den gut aufgelegten Bernd Hellmeier (insgesamt 9 Treffer) auf der Kreisposition, dessen Abschluss dann auch zumeist erfolgreich war.
Bis zur Pause gelang den Gastgebern lediglich der vorübergehende Ausgleich (13:13 und 14:14), bevor man sich mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit verabschieden musste.
In beiden Angriffsreihen lief in der 2. Hälfte nur noch sehr wenig zusammen. So kam es zu zerfahrenen, teils übernervösen Aktionen. Lediglich in Hinsicht Spannung entwickelte sich ein interessantes Spiel. Nach einer 18:16- Führung durch die Blau-Weißen erzielten zunächst die Görziger 4 Tore in Folge (18:20), bevor erneut die Gastgeber 4 Mal trafen (22:20).
Zwei Tore durch den eben eingewechselten Steffen Lau zum 23:21 bzw. 24:22 brachten schließlich die vorentscheidende Führung, welche mit einem Tor Differenz gerade so über die Zeit gerettet wurde (der letzte Wurfversuch der Gäste landete am Torgehäuse).
Mit diesem Erfolg konnten sich die Kleinmachnower für die Hinspielniederlage revanchieren und die Mannschaft aus Görzig vorerst vom 8. Tabellenrang verdrängen.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker (1), T. Braune (1), S. Bültermann (1), B. Hellmeier (9), T. Kühne,
S. Lau (2), S. Mellenthin (2), I. Schröter (1), L. Schröter (6/2), R. Wille (1)
Euer BWK- Team


(13.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 17.01.04)


13. Spieltag: HC Bad Liebenwerda - B.- W.- Kleinmachnow 37:29(18:10)

Kleinmachnow auswärts weiter zu harmlos

Wie schon beim Spiel der Vorwoche gegen Luckau II, waren die Kleinmachnower eigentlich in die Ferne gereist, um dem erfolgreichen Hinspielergebnis (29:21) auch einen ordentlichen Auftritt auf fremdem Parkett folgen zu lassen. Doch dass man sich auf einen deutlichen Hinspielsieg nun nicht mehr ausruhen kann und sich jeder Erfolg neu erarbeitet werden muss, dürfte sicher auch den Blau-Weißen bekannt sein.
Die Gastgeber agierten mit einer konsequenten 6:0- Abwehr, in der sich die Blau-Weißen immer wieder fest spielten und kaum über den Rückraum Akzente setzen konnten. Fehler im Spielaufbau luden den Gegner zu Kontermöglichkeiten ein. Die Kleinmachnower - leicht ersatzgeschwächt angetreten - verpassten schon nach wenigen Minuten, den Anschluss zu halten. Über die Spielstände von 2:2, 6:2, 7:4, 10:4, 10:6 zog Bad Liebenwerda bis zur Mitte der 2. Hälfte auf 11:8 davon.
Danach brachen bei den Blau-Weißen alle Abwehr-Dämme, binnen 2 Minuten kassierte man 3 Zeitstrafen, die Gastgeber erzielten 5 Tore in Folge, davon 4 durch Siebenmeter. Den daraus resultierenden 8-Tore-Vorsprung (16:8) retteten die Spieler aus Bad Liebenwerda sicher in die Pause.
Kleinmachnow kam nach Ballverlust oftmals viel zu spät in die Rückwärtsbewegung, war den schnellen Angreifern bei Tempogegenstößen und der "2. Welle" oftmals nicht gewachsen. Dies sollte sich leider auch in der 2. Hälfte fortsetzen.
Im Angriff musste angesichts des Spielstandes jetzt selbst aufs Tempo gedrückt werden, was dazu führte, dass man immerhin auf 19 Tore in der 2. Halbzeit kam. Es gelang zwar noch einige Male den Rückstand bis auf 6 Tore zu verkürzen (24:18, 25:19, 26:20, 27:21, 28:22 und 29:23), jedoch bestand zu keinem Zeitpunkt mehr Gefahr für die Gastgeber, das Spiel aus der Hand geben zu müssen. Zu nachlässig verhielten sich die Blau-Weißen in der Abwehr.
Schließlich schraubten die an diesem Tag in vielen Belangen besseren Spieler aus Bad Liebenwerda über 31:23, 33:25 und 35:27 das Ergebnis auf 37:29 hoch, damit auf jenen 8-Tore-Vorsprung der schon zur Halbzeit bestand hatte und glichen - ganz nebenbei - das Hinspielresultat von 29:21 für Kleinmachnow wieder aus.
Nach drei Auswärtspleiten in Serie steht nun am kommenden Wochenende ein richtungsweisendes Heimspiel gegen Schwarz- Gelb- Görzig an. Im Übrigen kassierten die Blau-Weißen gegen Görzig die erste Niederlage in der Verbandsliga - dieses allein sollte Anreiz genug sein, das Spiel mit der notwendigen Einstellung anzugehen.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack
Feld: R. Becker (1), T. Braune (3), S. Bültermann (6), S. Carow (10/4),
T. Kühne (1), S. Lau (4/2), I. Schröter (1), R. Wille (2), U. Wolff (1)
Euer BWK- Team


(12.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 10.01.04)


12. Spieltag: BSV Luckau II - B.- W.- Kleinmachnow 38:31(21:19)

Mit Fehlstart in die Rückrunde

Zum Auftakt der Rückserie ging es für die Kleinmachnower zur 2. Mannschaft des BSV Luckau. Das Hinspiel entschieden die Blau-Weißen noch mit 33:22 für sich. Ein ähnliches Resultat war diesmal aus Sicht der Blau-Weißen nicht zu erwarten, da der Mitaufsteiger aus Luckau im Saisonverlauf auch einige Erfolge erzielen konnte und zudem hochmotiviert sein dürfte, das Hinspielergebnis vergessen zu machen.
Für Kleinmachnow, noch immer ohne den gesperrten Lars Schröter und mit nur einem Torhüter angereist, ging es in dieser Begegnung darum, den in den letzten Spielen sich offenbarenden Abwärtstrend möglichst mit einem Auswärtssieg zu beenden.
Die Blau-Weißen agierten zunächst mit einer 5:1- Abwehr und konnten den Gegner damit auch zu einigen Fehlern im Spielaufbau zwingen. So erreichte man mit den Spielständen von 3:5, 4:6 und 5:7 zeitweise 2 Tore Vorsprung.
Doch schon in dieser frühen Phase des Spiels war absehbar, dass sich die massive 6:0- Deckung der Luckauer auf die Kleinmachnower Angriffe immer besser einstellte. So konnten sich vor allem die Rückraumspieler nur selten entscheidend durchsetzen. Viele Angriffe wurden schlecht vorbereitet und unkonzentriert abgeschlossen, welches die Gastgeber zu schnellen, meist erfolgreichen Tempogegenstößen nutzten.
Die 5:7- Führung der Blau-Weißen wandelten die Luckauer mit 5 Treffern in Folge in einen 10:7- Vorsprung um. Trotz Umstellung auf eine 6:0- Abwehr auf Seiten der Kleinmachnower ergaben sich auch aus dem Positionsspiel für die Luckauer stets ausreichend Torchancen, um die Führung zu behaupten. Zwar gelang es den Kleinmachnowern über die Ergebnisse von 11:8, 13:9, 15:10, 16:12 und 17:13 noch einmal auf 1 Tor zu verkürzen (17:16), der zwischenzeitliche Ausgleich gelang jedoch nicht mehr.
Mit 21:19 für Luckau ging es schließlich in die Pause, was beiderseits auf gravierende Mängel im Abwehrverhalten schließen lässt.
Das Ziel der Blau-Weißen, den Anschluss nicht zu verlieren und möglichst selbst die Führung zu übernehmen, war nach wenigen Minuten der 2. Hälfte schon in weite Ferne gerückt. Mit vier Toren in Folge setzten sich die Gastgeber auf 25:19 ab. Erst beim Stand von 29:23 für Luckau konnten die Gäste mit einem Zwischenspurt auf 29:28 verkürzen. Von denen durch die Gastgeber nun in Folge geworfenen 5 Toren (34:28) erholten sich die Blau-Weißen allerdings nicht mehr. Insgesamt präsentierten sich die Kleinmachnower im Spielaufbau als zu harmlos und fehlerhaft und konnten in der Rückwärtsbewegung die Aktionen des Gegners nicht ausreichend unterbinden.
Ingmar Schröter
Tor: T. Vietze
Feld: R. Becker (1), T. Braune (1), S. Bültermann (5/1), S. Carow (6/2),
B. Hellmeier (8), T. Kühne (1), S. Lau (2), S. Mellenthin (2), I. Schröter (3/2), R. Wille(2)
Euer BWK- Team


(11.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 13.12.03)


11. Spieltag: SV Eintracht Ortrand - B.- W.- Kleinmachnow 26:21(11:9)

Kleinmachnow beendet Hinrunde mit Niederlage in Ortrand

Der Spielplan bescherte den Männern aus Kleinmachnow zum Abschluss der Hinserie die in dieser Saison weiteste Anreise. Als Gast der SV Eintracht Ortrand gab es nun letztmalig in diesem Jahr die Chance nach den zuletzt eher durchwachsenen Leistungen, endlich mal wieder eine überzeugende Partie zu spielen.
Allerdings waren die Voraussetzungen nicht ganz optimal, da gleich drei Spieler ihre Teilnahme absagen mussten und einige andere mit Blessuren ins Spiel gehen mussten. Um so wichtiger war es, die Begegnung mit einer guten Einstellung und dem nötigen Einsatzwillen zu bestreiten.
In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, wobei die Kleinmachnower den besseren Start erwischten und mit 2:0 in Front gehen konnten. Leider befiel die Blau- Weißen schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine gewisse Lethargie, die sich darin äußerte, dass in der Abwehr zu wenig dagegengehalten und im Angriff einige Möglichkeiten in unkonzentrierter Weise vergeben wurden.
Demzufolge gelang Ortrand ein 4:2- Vorsprung. Zwar gelang es den Blau- Weißen, sich wieder heranzukämpfen, aber mehr als zwischenzeitliche Unentschieden (5:5, 7:7, 8:8) waren gegen die alles andere als ballsicher und überlegen wirkenden Gastgeber zunächst nicht drin. Schließlich ging es beim Spielstand von 11:9 in die Pause.
In der Halbzeitpause wurde nun nochmals angesprochen, dass man sich vor der 4-wöchigen Punktspielpause in den bevorstehenden 30 Minuten doch noch mal richtig ins Zeug legen müsse, um einen gelungenen Abschluss der Hinrunde zu erreichen.
Zunächst sah es so aus, als wenn die Kleinmachnower endlich Spielvermögen und Selbstsicherheit zurückgewinnen würden. Beim Stand von 13:13 keimte Hoffnung auf, dieses Spiel doch noch für sich zu entscheiden. Jedoch wurden nun innerhalb von fünf Minuten vier Zeitstrafen gegen die Blau- Weißen verhängt, welches die Mannschaft nicht mehr kompensieren konnte. Die Gäste ließen sich mehrfach auskontern und boten den Spielern aus Ortrand auch sonst genug Chancen einen hohen Vorsprung zu erzielen. So wurden den Gastgebern 7 Tore hintereinander ermöglicht (20:13), was gleichbedeutend mit einer Vorentscheidung war. Mehr als auf drei Tore (23:20, 24:21) kamen die Männer aus Kleinmachnow nicht mehr heran.
Festzuhalten bleibt - trotz oben angesprochener misslicher Voraussetzungen - dass gerade in schwierigen Situationen wie Unterzahlspiel noch die nötige Abgeklärtheit fehlt, um sich nicht derart aus dem Spiel verabschieden zu müssen.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker (1), S. Bültermann (2), M. Heiner (4/3) , B. Hellmeier (5),
T. Kühne (2), S. Lau, S. Mellenthin (2), I. Schröter (4/1), R. Wille (1), U. Wolff
Euer BWK- Team


(10.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 06.12.03)


10. Spieltag: B.- W.- Kleinmachnow - SSV Friedland 25:25(13:11)

Den Sieg aus der Hand gegeben

Zum letzten Heimspiel der Hinrunde empfingen die Kleinmachnower mit dem SSV Friedland den Tabellenzweiten. Somit war es für die Blau-Weißen umso bedeutender gegen diesen Gegner erfolgreich zu spielen, wenn man sich noch Chancen ausrechnen will, die Tuchfühlung zur Tabellenspitze nicht zu verlieren.
Die Kleinmachnower begannen sehr konzentriert, arbeiteten gut in der Abwehr, was einige Tempogegenstöße ermöglichte und erreichten schon nach wenigen Minuten einen komfortablen 6:0- Vorsprung.
Mit zunehmender Spieldauer trugen die Gäste ihre Angriffsaktionen besser vor, was dazu führte, dass die Abwehr der Blau- Weißen Lücken bot und zusehends in Schwierigkeiten geriet. Im Positionsangriff wurde von den Kleinmachnowern oft nicht genügend Druck auf die 6:0- Deckung der Friedländer ausgeübt, so dass die rasante Torfolge der Anfangsminuten nicht mehr erreichbar war. Friedland konnte schließlich Tor um Tor verkürzen und es gelang ihnen über die Spielstände von 10:5, 11:7 und 12:9 zur Halbzeit nur noch mit 13:11 zurückzuliegen.
In der 2. Halbzeit konnten die Gastgeber ihre Führung zunächst behaupten und lagen bei den Spielständen von 18:14, 20:16 und 21:17 relativ deutlich in Front. Die Abwehr hatte sich nun recht gut auf den Angriff der Gäste eingestellt. Vorne ließ vor allem der Rückraum die Gefährlichkeit weiterhin vermissen. Dennoch wurde geduldig auf die Chance zum Torwurf hingearbeitet, was dann meistens mittels Durchbrüchen zum Kreis gelang. Auf diese Art und Weise wurden denn auch zehn 7m herausgeholt, was immerhin 8 Tore einbrachte.
In der Schlussphase ließen bei den Blau- Weißen Kraft und Konzentration nach. Verletzungspech und Zeitstrafen trugen dazu bei, dass die Männer aus Friedland aus einem 24:21- Rückstand zunächst bis auf ein Tor (25:24) herankamen.
Die letzten beiden Spielminuten ließen in Hinblick Spannung und Dramatik nichts zu wünschen übrig: Kleinmachnow befand sich im Angriff. Nun galt es den mageren 1-Tore- Vorsprung über die Zeit zu bringen oder gar auszubauen. Dies gelang jedoch nicht. Die bis dahin stets im Hintertreffen gelegenen Gäste kamen nochmals in Ballbesitz und erkämpften sich wenige Sekunden vor dem Spielende einen 7m, der schließlich zum Ausgleich führte ...
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker, S. Bültermann (4), S. Carow (5/4), B. Hellmeier (2),
T. Kühne (2), S. Lau, S. Mellenthin (3), I. Schröter (2), R. Wille (7/4), U. Wolff
Euer BWK- Team


(9.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 29.11.03)


9. Spieltag: SG LHC Cottbus III - B.- W.- Kleinmachnow 0:0(0:0)

Ein Spiel endet erst mit dem Abpfiff: Die Zweite


Spiel wurde nachträglich gegen Kleinmachnow gewertet, da einem Spieler im Vorfeld eine Spielsperre verhängt wurde,
ohne diese Information dem Verein zukommen zu lassen!
Hinweis an alle Vereine: Seit dieser Saison wird automatisch
bei einer roten Karte wegen Beleidigung eine Sperre von mindestens
zwei Spielen auferlegt, ohne das darüber informiert wird.
Über die Verfahrensweise kann man sicherlich geteilter Meinung sein,
da mindestens im Spielprotokoll eine Anmerkung in dieser Richtung
vorhanden sein sollte !
Nachtrag: Kleinmachnow hat Protest eingelegt, da das Vergehen der Beleidigung
erst im Nachhinein auf dem oberen Blatt des Protokolls vermerkt wurde und somit das Orginal, das beim HVB vorliegt nicht mit den drei Durchschlägen übereinstimmt.

Protest wurde im Nachhinein abgewiesen.

Warum über ein schlechtes Spiel (letzte Heimniederlage) lange nachsinnen, wenn das nächste das Größte werden kann!
Die Anreise begann mit dem Nachteil, das zwei der erfahrenen Stammspieler ihre Teilnahme absagen mussten und mit der letzten Heimniederlage vom vergangenen Samstag im Gepäck war man auch nicht all zu optimistisch eingestellt.
Das Unglück nahm seinen Lauf, als sich auch noch einer der beiden Torwärter beim Erwärmen durch Umknicken verletzte. Aber nun zum eigentlichen Spiel.
Nachdem Cottbus den Anwurf erhielt und Kleinmachnow seinen ersten Angriff nicht erfolgreich in ein Tor verwandeln konnte, lagen die Gastgeber gleich mit zwei Toren in Führung.
Beide Parteien standen sich nie zuvor gegenüber, so das man die erste Phase des Spiels (ca.15 min) ruhig als "Abtasten" bezeichnen konnte und keine der Parteien einen spielerischen Vorteil erlangte. Auch fand Kleinmachnow nicht zu seinem eigenen Spiel, sondern reagierte mehr als zu agieren. Die Chancenverwertung lies einiges zu wünschen übrig und die meisten aller Angriffe wurde über den Kreis abgeschlossen, wobei die Gastgeber oft Schwierigkeiten hatten, den Kreisspieler mit fairen Mitteln am Torwurf zu hindern. Die daraus resultierenden 7-Meter wurden aber nicht mal zu 50 Prozent genutzt, das heißt im Klartext, von 5 vergebenen 7-Metern wurden nur 2 Stück verwandelt. Dies lag zum einen an der guten Leistung der Cottbusser Torwärter und zum anderen war es ein Spiegelbild der Entschlussfreudigkeit der gesamten Kleinmachnower Mannschaft. Auf der Gegenseite wiederum hatte man Probleme den quirligen Mittelmann und den halbrechten Linkshänder in den Griff zu bekommen, was eine stetige Führung der Cottbusser bedeutete.
Aber auch die Gastgeber nutzen ihre Torchancen nicht konsequent, so das die Kleinmachnower nie die Tuchfühlung verloren und anderseits die Gastgeber sich nicht entscheidend absetzten konnten. Ein zwei bis drei Tore Abstand zog sich so durch das ganze Spiel bis es zur 51. Minute kam.
Als der Rechtsaußen von Kleinmachnow durch ein Foul seine Gegenpart am Torwurf hinderte, wurde ihm sofort die rote Karte gezeigt. Darüber empörte sich der Kleinmachnower Torwart so lautstark, das dies eine totale Fehlentscheidung sei, das ihm eine 2 Minuten Strafe angezeigt wurde. (Wir erinnern uns an die Erwärmung und den Verlust des anderen Torwartes.) Doch der gerade bestrafte Torwart konnte sich überhaupt nicht mehr beruhigen und geriet wiederum mit den ansonsten souveränen leitenden Schiedsrichter in ein Wortgefecht und sah wiederum die beiden berühmten erhobenen Finger … und das im Doppelpack mit anschließendem Roten Ticket als logische Konsequenz.
Nach diesem Strafenregen ergab sich nun folgendes Bild:
Ein ins Tor humpelnder Torwart und drei Feldspieler standen fünf Cottbussern gegenüber. Spielstand in dieser 51.Minute - 21:17 !
Normalerweise ist man in so einer Situation nur noch auf Schadensbegrenzung bedacht, doch es sollte anders kommen.
Es gelang den Cottbussern nicht, mit einer Überzahl von zwei Spielern, auch nur ein Tor zu erzielen. Die drei verbliebenen Feldspieler legten sich derart ins Zeug und begannen endlich in der Form Handball zu spielen, wie man es von Kleinmachnow gewohnt ist.
So wurde aus einem vier Tore Rückstand ein Unentschieden und Kleinmachnow hatte 10 Sekunden vor dem Abpfiff noch den letzten Angriff.
Der Kreisspieler bekam den Ball zu fassen, dieser wurde ihm aus der Hand gespielt und mit einem beherzen Sprung in den Kreis, stieß er den Ball am Torwart zum Siegtreffer vorbei. Es ertönte kurz darauf die Sirene und der aktuelle Spielstand ließ bei den Kleinmachnower einen großen Jubel und bei den Cottbusser absolutes Entsetzten ausbrechen.
Fazit: Ein Spiel geht sechzig Minuten … aber manchmal sind nur neun davon entscheidend.
Reik Becker
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: T. Braune, S. Bültermann (4), S. Carow (6/2), B. Hellmeier (4),
L. Schröter(4/2) , R.Becker, S. Mellenthin (2), R. Wille (2/1), U. Wolff
Euer BWK- Team


(8.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 15.11.03)


8. Spieltag: B.- W.- Kleinmachnow - TuS Sacro 23:26 (10:15)

Kleinmachnow muss bittere Heimniederlage einstecken

Die Ausgangslage für diese Begegnung war eigentlich recht verheißungsvoll: Die Kleinmachnower hatten in der Vorwoche ihren ersten Auswärtssieg errungen, dabei zumindest im kämpferischen Bereich überzeugt und damit vermeintlich wieder Selbstvertrauen gewonnen, um in heimischer Halle ihre bis dahin makellose Bilanz fortführen zu können. Zudem empfing man mit der Mannschaft aus Sacro einen bis dahin auswärtsschwachen Gegner (bislang ohne Auswärtspunkt). Bei einem Sieg ist für die Mannschaft aus Kleinmachnow ein Platz in der Spitzengruppe möglich.
Dass dann doch alles ganz anders kam, hatte vor dem Spiel kaum jemand erwartet ... Über weite Strecken fanden die Blau- Weißen keine Bindung zum Spiel. Die 6:0-Abwehr des Gegners bereitete den Kleinmachnowern große Probleme. Es ergaben sich aus dem Positionsangriff in der 1. Halbzeit auch nur selten echte Tormöglichkeiten, da die Deckung der Gäste viel zu wenig gefordert wurde. Oftmals wurde das Spiel nicht breit genug angelegt, was sicherlich zu mehr Raum geführt hätte. Die Rückraumspieler spielten meist zu umständlich und ließen den Drang zum Tor vermissen. Wie sonst ist es zu erklären, dass den Kleinmachnowern in den ersten 16 Minuten ganze 2 Treffer gelangen!?
Die Abwehr der Blau- Weißen ließ in Hinsicht Eins- gegen- Eins- Situationen den Gästen zu viel Spielraum. Durch katastrophale individuelle Fehler brachten sich die Hausherren immer wieder in die Situation, die Initiative des Spiels dem Gegner überlassen zu müssen. Somit war der Halbzeitstand von 10:15 (über 8:11 und 9:13) für Sacro aufgrund der bis dato erschreckend schwachen Vorstellung der Kleinmachnower gar nicht mal unverdient.
In der 2. Halbzeit galt es für die Blau- Weißen den Rückstand möglichst rasch aufzuholen, aber dennoch einen kühlen Kopf zu bewahren. Im Angriff wurden nun die Bemühungen forciert und man kam über die Außen (Steffen Bültermann und René Wille) sowie mit Durchbrüchen zum Kreis (Sven Carow) zu Erfolgen. In der Abwehr stabilisierte man sich etwas. Nach einer eher schleppenden Aufholjagd über 15:18 und 17:19 scheiterten die Kleinmachnower gleich in drei Phasen des Spiels daran, den möglichen Ausgleich zu erzielen (19:20, 22:23 und 23:24).
Abschließend lässt sich feststellen, dass gegen einen durchaus bezwingbaren Kontrahenten diese äußerst bittere Niederlage in hohem Maße selbstverschuldet war - allerdings wurde sie auch durch einige schwer nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen begleitet.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: T. Braune (1), S. Bültermann (5), S. Carow (8/1), B. Hellmeier (2),
T. Kühne (1), S. Lau, I. Schröter, L. Schröter (2/2), R. Wille (4/2), U. Wolff
Euer BWK- Team


(7.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 25.10.03)


7. Spieltag: Ruhlander HV - B.- W.- Kleinmachnow 17:25 (7:12)

Es ist vollbracht - Erster Auswärtserfolg in Verbandsliga

Ging es an diesem Spieltag für die Blau- Weißen zwar nur zum Tabellenschlusslicht aus Ruhland (bisher ohne Pluspunkte), so durfte der Gegner auf keinen Fall unterschätzt werden. Schließlich sollte gegen Kleinmachnow der lang ersehnte 1. Sieg her.
Dies sollte für die Blau-Weißen Warnung genug sein, zumal man selbst auf fremdem Parkett bislang nicht überzeugen konnte (2 Niederlagen). Vor allem für das Selbstvertrauen wäre ein Auswärtserfolg nach der enttäuschenden Vorstellung am vergangenen Spieltag in Eisenhüttenstadt äußerst wertvoll.
Die Männer aus Kleinmachnow zeigten von Beginn an, dass sie gewollt waren, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Eine ordentlich stehende, gut zusammenarbeitende 6 - 0 Abwehr und der glänzend haltende Torhüter Oliver Bresack legten den Grundstein für einen erfolgreichen Spielverlauf. Insbesondere die agilen Rückraumspieler der Ruhländer wurden weitgehend am Ausschöpfen ihres spielerischen Potenzials gehindert.
Neben sicher verwandelten Tempogegenstößen trug auch ein über weite Strecken druckvolles Angriffsspiel dazu bei, dass sich die Blau-Weißen bis zur 20. Minute zunächst einen leichten Vorsprung erarbeiteten (9:7- Führung). In der Schlussphase der 1. Hälfte gelang es den Kleinmachnowern, auf einen 12:7-Pausenstand zu erhöhen.
Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung jedoch keinesfalls entschieden, da die Gastgeber jederzeit in der Lage waren, Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff der Kleinmachnower mit Toren zu bestrafen. Mit diesem Wissen kamen die Blau-Weißen aus der Kabine und setzten ihre einsatzfreudige und konzentrierte Spielweise auch in der 2. Halbzeit fort. Der nun für Oliver Bresack im Tor stehende Toralf Vietze gab dem Team durch einige gelungene Paraden den nötigen Rückhalt. Der Kreisläufer Bernd Hellmeier wurde nun vermehrt in Szene gesetzt. Er erzielte insgesamt 7 Tore und konnte zudem einige 7-m herausholen, die dann Sven Carow sicher verwandelte.
Nach einem Zwischenstand von 16:11 war es den Kleinmachnowern möglich, 4 Tore in Folge zu werfen (20:11). Damit war der vorentscheidende Schritt für den 1. Auswärtssieg getan. Die Mannschaft aus Ruhland wurde in der Folgezeit über die Spielstände von 20:13, 21:14, 24:14 und letztlich 25:17 weiter auf Distanz gehalten.
Die in diesem Spiel gezeigte geschlossene Mannschaftsleistung sollte den Blau-Weißen das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: T. Braune (1), S. Bültermann (3), S. Carow (6/4) , B. Hellmeier (7), T. Kühne (1),
S. Mellenthin (1), I. Schröter (2), L. Schröter, R. Wille (3), U. Wolff (1)
Euer BWK-Team


(6.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 25.10.03)


6. Spieltag: BSG St. Eisenhüttenstadt - B.- W.- Kleinmachnow 28:20 (17:8)

Kleinmachnow wartet weiter auf ersten Auswärtssieg

Wir schreiben zwar schon den 6. Spieltag, aber für die Kleinmachnower war es erst das zweite Auswärtsspiel der Saison. Natürlich erhofften sich die Blau- Weißen, dass man vom Oberligavertreter der vergangenen Spielzeit aus Eisenhüttenstadt, die ersten beiden Auswärtspunkte entführen könne.
Auf Kleinmachnower Seite hatte man sich vor allem die 1. Halbzeit doch etwas anders vorgestellt. Im Angriff brachten die Gäste äußerst wenig zustande. Der Rückraum strahlte nur wenig Gefahr aus, die Außenspieler brachte man zu selten in Wurfposition und auch der Kreisläufer Bernd Hellmeier konnte seine Torgefährlichkeit aufgrund mangelnder Unterstützung seiner Mitspieler kaum unter Beweis stellen. Weiterhin kam eine miserable Chancenverwertung hinzu, welche einerseits einem guten
Eisenhüttenstädter Torhüter, andererseits dem eigenen Unvermögen beim Abschluss geschuldet war.
Die Abwehr der Blau- Weißen ließ sich immer wieder durch das variable Angriffsspiel der Gastgeber beeindrucken. Das heißt, entweder wurde nicht genügend verschoben und die Angreifer konnten die Lücken in der Kleinmachnower Abwehr nutzen oder die Eisenhüttenstädter brauchten erste gar keine großen Lücken um zum Torerfolg zu kommen und warfen einfach vor der Abwehr stehend auf's Tor. Über weite Strecken der 1. Halbzeit standen die Kleinmachnower bei Angriffshandlungen des Gegners zu weit weg von ihren Gegenspielern, um diese an Torversuchen erfolgreich zu hindern.
Die Konsequenz aus den oben gemachten Anmerkungen, lässt sich am besten anhand der Torfolge der 1. Halbzeit ablesen: Über die Spielstände von 2:0, 5:2, 8:4, 11:6 gingen die Gastgeber mit 13:7 in Führung. Bevor Steffen Lau den 8. Treffer für die Gäste erzielen konnte hatten die Eisenhüttenstädter ihrerseits schon derer 17!
Nur mit einem Blitzstart in die 2. Hälfte hätten sich die Kleinmachnower Chancen ausrechnen können, das Spiel noch einmal spannend zu gestalten. Dieses gelang jedoch nicht. Nach wenigen Minuten lag man gar mit 22:10 zurück. Im Angriff versuchte man nun, das Spiel breiter anzulegen und konsequenter die Abwehrspieler zu binden, um mehr Platz auf den Außenpositionen und Lücken am Kreis zu schaffen. In der Abwehr agierte man offensiver, in der Hoffnung, den Gegner frühzeitig zum Ballverlust zu zwingen.
Zwar steigerte man sich gegenüber der 1. Hälfte jetzt in allen Mannschaftsteilen, hatte gegen einen die Gesamtspielzeit betrachtend, motivierteren läuferisch besseren Gastgeber an diesem Tag aber keine Chance mehr.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: T. Braune, S. Bültermann (4), S. Carow (4/4) , B. Hellmeier (3),
T. Kühne (4/1),S. Lau (2), S. Mellenthin (1), I. Schröter (1), U. Wolff (1)
Euer BWK-Team


(5.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 25.10.03)


5. Spieltag: B.- W.- Kleinmachnow - TSG Lübbenau II 32:24 (18:10)

Mit Licht und Schatten

Obwohl die Kleinmachnower Neulinge in der Verbandsliga Süd sind, gingen sie aufgrund des Tabellenstandes leicht favorisiert in die Begegnung mit der 2. Mannschaft der TSG Lübbenau. Doch auch wenn die Gäste bislang keinen Punkt in dieser Saison holen konnten und Kleinmachnow die Ligaspiele auf heimischem Parkett bislang stets siegreich gestalten konnte, war dies noch längst keine Garantie für einen Heimsieg. Es galt demnach, den Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen.
Die Blau- Weißen agierten zu Beginn sehr konzentriert sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Geschickt wurden die Angriffsbemühungen der Lübbenauer mittels einer 5:1-Deckung unterbunden, Ballverluste des Gegners provoziert. Ergebnis war ein zwischenzeitlicher 3:0- Vorsprung. Zwar gelang es den durchweg jüngeren Männern aus Lübbenau noch auf 4:3 zu verkürzen, die Führung gaben die Kleinmachnower allerdings nicht mehr aus der Hand.
Die Deckung der Gastgeber stand größtenteils sicher, einige Tempogegenstöße wurden möglich gemacht. Allerdings zeigte der im Rückraum spielende Andreas Heine (insgesamt 8 Tore), dass auch die Abwehr der Blau-Weißen nicht unverwundbar ist. Durch ein couragiertes Auftreten im Angriff taten sich in der zunächst passiven Gäste-Abwehr immer wieder Lücken auf, welche durch phasenweise gutes Spiel über den Kreis und die Außen (Steffen Bültermann erzielte allein 7 Tore in der 1. Hälfte) ausgenutzt werden konnten. Über die Spielstände von 8:3 und 14:8 erspielten sich die Gastgeber einen 8-Tore- Vorsprung bis zur Halbzeit.
Wer nun erwartet hatte, die Kleinmachnower würden ihre Führung in der 2. Halbzeit Tor um Tor ausbauen, wurde schon sehr bald enttäuscht. Die Mannschaft aus Lübbenau spielte nun mit einer wesentlich offensiver orientierten 4:2- Abwehr, welches die Hausherren vor deutlich sichtbare Probleme stellte. Kleinmachnow agierte nun teilweise einfalls- und konzeptionslos und
ermöglichte dem Gegner durch unvorbereitete Angriffshandlungen und eine damit einhergehende Zunahme an Ballverlusten neue Möglichkeiten, den Abstand zu verkürzen. Da die Blau- Weiße Abwehr, mit einem gut aufgelegten Torhüter Oliver Bresack, jedoch annähernd die Leistung aus der 1. Hälfte bestätigte, wurde der 8-Tore- Vorsprung über die Zeit gebracht.
Dennoch: Gerade gegen eine 4:2- Abwehr müssen die Kleinmachnower noch wesentlich abgeklärter spielen - 8 Tore Vorsprung hat man nicht ständig im Rücken.
Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack
Feld: T. Braune (3), S. Bültermann (10), S. Carow (6/3), B. Hellmeier (4),
T. Kühne (4), S. Lau (1), S. Mellenthin, I. Schröter, R. Wille (4), U. Wolff
Euer BWK-Team


(Pokalspiel am 18.10.2003)


Pokalspiel: B.-W.-Kleinmachnow - TSG Lübben 65 25:33 (11:13)

Pokalüberraschung ausgeblieben

In der 2. Runde des Handballpokals Brandenburg empfingen die Kleinmachnower mit der Verbandsoberligamannschaft TSG Lübben 65 den Pokalsieger der Jahre 2001 und 2002. Beide Mannschaften (Freilos) stiegen erst jetzt in den Pokalwettbewerb ein.
Nach einem guten Saisonstart (3 Siege, 1 Niederlage) ging es für die Blau-Weißen in erster Linie darum, gegen die favorisierten Gäste eine den eigenen Ansprüchen gerecht werdende Partie zu spielen und sich damit für den Ligaalltag weiteres Selbstbewusstsein zu holen. Das Ergebnis und ein mögliches Weiterkommen im Pokal hatten somit dieses Mal nicht die allerhöchste Priorität, was nicht heißt, dass die Kleinmachnower nicht gerne die nächste Pokalrunde erreichen wollten.
Die Blau-Weißen agierten aus einer 6:0- Abwehr, die über weite Strecken der 1. Halbzeit ordentlich stand. Im Angriff wurden leider die durch zügiges Spiel sich auftuenden Lücken in der 5:1- Deckung der Gäste noch zu selten konsequent genutzt. Die Kleinmachnower erwischten den besseren Start, legten gleich ein Tor vor und konnten ihren Vorsprung teilweise bis auf 3 Tore (5:2) ausbauen. Nachdem die Gäste in der Lage waren, diesen mehrfach auszugleichen, behaupteten die Blau-Weißen beim Stand von 9:8 letztmalig die Führung. Mit zunehmender Spieldauer brachten die Gastgeber die Mannschaft aus Lübben mehr und mehr ins Spiel. Die Fehlerquote auf Seiten der Kleinmachnower nahm insbesondere im Angriff (Fehlwürfe und technische Fehler) zu, so dass der Halbzeitstand von 11:13 niemand in erstaunen versetzen konnte.
Im Gegensatz zum Beginn des Spiels zeigten sich die Gäste in der 2. Hälfte wesentlich engagierter und zielstrebiger als die Kleinmachnower. Der 6:0 Deckungsverbund der Blau-Weißen stand nicht mehr ganz so sicher wie in der 1. Halbzeit, sich auftuende Lücken wurden folglich von der Mannschaft aus Lübben zu (meist erfolgreichen) Wurfversuchen genutzt. Im Angriff wurde seitens der Kleinmachnower zu unentschlossen der Erfolg gesucht - hinzu kamen technische Fehler resultierend aus Abstimmungsproblemen untereinander, womit die Gäste zu Konterchancen eingeladen wurden. So war die Begegnung über die Spielstände 11:16, 13:19, 15:22, 17:25 und 19:28 Mitte der 2. Halbzeit entschieden. In den letzten Spielminuten ging es dann nur noch darum, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen und sich mit Anstand aus dem Pokalwettbewerb zu verabschieden, welches durchaus gelungen ist. Nun können sich die Blau-Weißen ganz und gar auf die Ligasaison konzentrieren. Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: S. Bültermann (4), S. Carow (6/1), B. Hellmeier (3), T. Kühne (1), S. Mellenthin (2),
I. Schröter (2), L. Schröter (3/2), R. Wille (4/1), U. Wolff
Euer BWK Team

(4.Spieltag in der Verbandsliga Süd am 11.10.03)


SV Blau-Weiß-Kleinmachnow : SV Senftenberg 25: 24 (10:10 )

Ein Spiel endet erst mit dem Abpfiff
Zum dritten Heimspiel in der laufenden Saison der Verbandsliga Süd empfing unsere Mannschaft die Gäste aus Senftenberg in der Sporthalle am Steinweg. Diese Begegnung war das Spitzenspiel des vierten Spieltages. Die Gäste reisten als Zweiter der Tabelle an, unsere Mannschaft belegte mit 4 : 2 Punkten den dritten Tabellenplatz. So war schon vor dem Spiel für Spannung gesorgt.
Zum Spielbeginn zeigte sich unsere Mannschaft sehr nervös. In Angriff und Abwehr wurden zu viele einfache Fehler gemacht, so dass der Gegner über die Spielstände 2 : 3 ; 4 : 6 und 5 : 8 seine Führung kontinuierlich ausbauen konnte. Doch nach diesem drei Tore Rückstand besannen sich unsere Spieler auf ihre kämpferischen Tugenden und durch bessere Deckungsarbeit und gute Paraden unserer Torhüter gelang es bis zur Halbzeit auf 10 : 10 auszugleichen.
In dieser Phase des Spiels wurde mit Herz und Engagement zu Werke gegangen, was sofort von unseren Zuschauern mit Beifall honoriert wurde.
Doch direkt nach dem Wiederanpfiff schien es so, als ob die Vorgaben für die zweite Halbzeit nicht umgesetzt werden können. Die Senftenberger kamen immer wieder zu leichten Gegentreffern. Bis zum 15 : 15 wechselte die Führung ein ums andere Mal. Doch Mitte der zweiten Halbzeit gelang es endlich unseren Spielern mehr Druck aus dem Rückraum zu entfalten und prompt konnte über die Spielstände 18 : 15 ; 21 : 16 bis zum 24 : 19 die Führung ausgebaut werden. Endlich wurden die Zweikämpfe in Angriff und Abwehr angenommen und mit Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit agiert. Auch die jetzt erzielten einfachen Tore aus dem Rückraum ( Schröter ) und die gut herausgespielten Tore über die Aussenpositionen ( Mellenthin ) sorgten für die sichere Führung.
Um so unverständlicher für Verantwortliche und Zuschauer war es, dass acht Minuten vor dem Spielende die spielerische Linie verloren ging.
Überhastetes Spiel nach Vorn, individuelle Fehler und taktisches Fehlverhalten sorgten auf einmal dafür, dass der sicher geglaubte Sieg noch ernsthaft in Gefahr geriet!
Fazit: Für das Pokalspiel am kommenden Samstag um 15.00 Uhr in unserer Halle wird es notwendig sein, die Leistung Mitte der zweiten Halbzeit über grössere Strecken des Spiel abrufen zu können, um gegen unseren Gegner der TSG Lübben 65 aus der Verbandsoberliga eine gute Partie zu bieten.Willy Gropler
Tor: Bresack,Vietze  Feld: Kühne (1), Hellmeier (5), Schröter (7), Bültermann (3),
Carow (4), Braune, Becker (1), Mellenthin (4), Lau, Wolff
Euer BWK-Team


(3. Spieltag in der Verbandsliga Süd am 27.09.2003)


SG Sch.-G.Görzig : SV Blau-Weiß-Kleinmachnow 30:27 (13:9)

Tabellenführung leichtfertig verspielt
Mit der SG Schwarz- Gelb- Görzig trafen die Kleinmachnower auf einen Kontrahenten, der positive Erinnerungen an die vergangene Saison wachrief, als man sich bereits im Brandenburger Handballpokal gegenüberstand. Damals konnten die Blau-Weißen Landesligisten in heimischer Halle das Spiel gegen den Verbandsligisten knapp für sich entscheiden.
Vielleicht war es gerade diese Vorgeschichte, die den Kleinmachnowern in der Weise zu schaffen machte, dass man den Gegner unterbewusst doch zu leicht nahm. Wie anders ist das sich in Beeskow abspielende Geschehen, dass in der 1. Saisonniederlage gipfelte, sonst zu erklären?
Nach zunächst konzentriertem Beginn (0:2) fingen sich die Blau-Weißen gleich 4 Tore in Folge. Bis zur 20. Minute (8:9) konnte die Partie jedoch noch recht ausgeglichen gestaltet werden - die Führung wechselte ständig. Doch schon bis dahin war das Spiel durch zahlreiche technische Fehler und Unachtsamkeiten beider Teams geprägt.
Ungenügend herausgespielte Torchancen und schwache Wurfversuche im Angriff gegen die keinesfalls überragende 6:0- Deckung der Görziger sowie immer wiederkehrende Nachlässigkeiten in der Abwehr auf Seiten der Kleinmachnower, gaben den Ausschlag dafür, dass die Gastgeber mit einer 13:9-Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.
Für die 2. Halbzeit war die Maßgabe für die Gäste, den Rückstand zu verkürzen und möglichst selbst die Initiative zu übernehmen. Bei den Spielständen von 15:12 bzw. 16:13 hatten die Kleinmachnower die Chance auf 2 Tore zu verkürzen - dies gelang allerdings nicht. Wie schon Ende der 1. Halbzeit ließen die Blau-Weißen jegliche Konzentration im Abschluss und in der Deckung vermissen. Die Gastgeber überzeugten hingegen durch Laufbereitschaft und Einsatzwillen, was ihnen einen Vorsprung mit bis zu 7 Toren einbrachte (23:16).
Die Blau- Weißen kamen aufgrund von einigen schnellen Ballgewinnen in den letzten Minuten, resultierend aus einer nun offensiv eingestellten Abwehr, über die Spielstände 26:22 und 28:25 noch bis auf 29:27 heran. Letztlich blieb der Aufholversuch allerdings ohne Erfolg - und den hätten sich die Kleinmachnower nach der über weite Strecken des Spiels gezeigten Leistung auch nicht verdient. Ingmar Schröter
Tor: O. Bresack, T. Vietze Feld: S. Bültermann, S. Carow (4), B. Hellmeier (5), T. Kühne (3),
S. Mellenthin (1), I. Schröter (5/1), L. Schröter (9/7), R. Wille, U. Wolff
Euer BWK Team

(2. Spieltag in der Verbandsliga Süd am 20.09.2003)


SV Blau-Weiß-Kleinmachnow : HC Bad Liebenwerda 29:21 (15:10)

Kleinmachnow besiegt Oberliga-Absteiger
Nach dem Auftaktspiel gegen die Reserve des BSV Luckau erwarteten die Kleinmachnower am 2. Spieltag mit einem Absteiger aus der Oberliga, dem HC Bad Liebenwerda, einen weiteren Prüfstein zur Standortbestimmung in der neuen Liga.
Von Beginn an setzten die Blau-Weißen die Akzente auf dem Parkett. Die Kleinmachnower agierten aus einer im Wesentlichen konzentrierten 6:0-Abwehr. Im Angriff waren gute spielerische Ansätze zu erkennen. Zum Teil konnten die sich nach Ballverlusten des Gegners auftuenden Lücken per 2. Welle genutzt werden. So setzten sich die Gastgeber von 5:1 über 12:6 bis zum 15:7 ab. Einige Unkonzentriertheiten kurz vor dem Halbzeitpfiff auf Seiten der Blau-Weißen brachten die Gäste noch auf 15:10 heran.
Zu Anfang der 2. Hälfte erwischte der Ex-Oberligist den besseren Start und verkürzte auf 15:12. Dieser knappe Vorsprung wurde im weiteren Spielverlauf wieder ausgebaut, wobei die Kleinmachnower in der Lage waren über die Spielstände 17:13 und 25:19 das Resultat am Ende auf 29:21 zu erhöhen.
Neben einer geschlossenen mannschaftlichen Leistung, die ohne Frage spielerisch noch einer weiteren Verbesserung bedarf, kann insbesondere den beiden Torhütern ein erheblicher Anteil am Erfolg attestiert werden. So wurden zahlreiche Würfe aus der 2. Reihe und vom 7-m-Punkt entschärft.
Wie schon im Spiel gegen den BSV Luckau II kann von wiederum umsichtig agierenden und konsequent leitenden Schiedsrichtern gesprochen werden. Diesbezüglich hatten die Blau-Weißen in der Landesliga schon andere Erfahrungen gemacht.
Tor: O. Bresack, T. Vietze Feld: T. Braune (4), S. Bültermann (2), S. Carow (6/1) , B. Hellmeier (4), T. Kühne (2),
S. Lau (1), S. Mellenthin (1/1), I. Schröter, L. Schröter (5/3), R. Wille (4)
Euer BWK- Team

(1. Spieltag in der Verbandsliga Süd am 14.09.2003)


SV Blau-Weiß-Kleinmachnow : BSV Luckau II 33:22 (14:11)

Gelungener Start in die Verbandsliga-Saison
Zum Auftakt in der Verbandsliga Süd trafen die beiden Aufsteiger aus den Landesligen aufeinander. Nach 5 Monaten Pflichtspielpause empfingen die Blau-Weißen aus Kleinmachnow die Mannschaft von BSV Luckau II.
Nach einer langen Phase der Saisonvorbereitung waren die Erwartungen über das Abrufen des eigenen Leistungsvermögens auf beiden Seiten sicherlich hoch. Zudem war man auf den Gegner neugierig, da sich beide Mannschaften zum 1. Mal überhaupt gegenüberstanden.
Die Blau-Weißen versuchten zunächst mit einer 5:1-Deckung den Spielfluss der Luckauer zu unterbinden. Dennoch gelang es den Gästen immer wieder, die Lücken der Kleinmachnower Abwehr zu erkennen und die daraus resultierenden Torgelegenheiten zielsicher zu nutzen. So konnten die Luckauer bis auf 8:5 enteilen.
Nachdem die Blau-Weißen ihre Abwehr auf 6:0 umstellten und man konsequent aber fair die Angriffsbemühungen der Gäste unterband, konnten mehr und mehr Angriffe abgewehrt werden. Dies gab Selbstvertrauen für das eigene Angriffsspiel, so dass es über ein 9:9 zur Halbzeit 14:11 für Kleinmachnow lautete.
In der 2. Hälfte konnten die Gastgeber aufgrund einer soliden Abwehrleistung und einer phasenweise überzeugenden Chancenverwertung ihren Vorsprung über 21:15 auf 26:19 kontinuierlich ausbauen. Die Luckauer versuchten unterdessen verstärkt mit teilweise unfairer Spielweise ihre konditionellen und spielerischen Defizite zu kompensieren, welches durch das ordentlich leitende Schiedsrichtergespann jedoch nicht ungeahndet blieb. Das fortwährende Kritisieren von Schiedsrichterentscheidungen führte zu weiteren 2-Minuten-Strafen und zunächst zu 1 roten Karten für die Gäste, die sich dadurch selbst weiter in Bedrängnis brachten.
Besonderen Rückhalt für Kleinmachnow gab der immer besser in Form kommende Torhüter-Neuzugang Toralf Vietze. Am 7-m-Punkt zeigte sich Lars Schröter sehr konzentriert und verwandelte sicher. Dies gab der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen. Schließlich konnten die Blau-Weißen ihren Vorsprung auf 29:20 ausbauen und das Spiel mit 33:22 für sich entscheiden.
Die ca. 30 Zuschauer sahen einen, vor allem in der 2. Halbzeit, zufriedenstellenden Saisonauftakt der Kleinmachnower Mannschaft.
Tor: O. Bresack, T. Vietze
Feld: R. Becker (4), T. Braune, S. Bültermann (5), S. Carow (3) , B. Hellmeier (3), T. Kühne (2),
S. Lau (3), I. Schröter (3), L. Schröter (9/7), R. Wille (1)
Euer BWK- Team


(22. Spieltag in der Landesliga Süd-West am 13.04.2003)


HSV Lauchhammer: SV Blau-Weiß-Kleinmachnow 16:20 (8:12)

Die Mannschaft aus Kleinmachnow war angereist, um mit einem gelungenen Spiel die bisher so gut verlaufene Saison erfolgreich abzuschließen. Auch wenn Lauchhammer im Hinspiel deutlich bezwungen werden konnte, galt es, den Gegner nicht zu unterschätzen, zumal der Gastgeber mit nur 3 Heimniederlagen in dieser Saison durchaus als heimstark eingeschätzt werden konnte.
Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, welches mehr durch großen Einsatz als durch technisch einwandfreien Handball geprägt war. Beide Mannschaften agierten aus einer robusten 6:0-Abwehrformation, was die Folge hatte, dass zunächst nur mit großer Mühe Chancen herausgespielt werden konnten. Vor allem die Rückraumspieler setzten sich auf beiden Seiten nur selten in Szene. Mit zunehmender Spielzeit gelang es dem Gast etwas mehr Torchancen zu erspielen, so dass Kleinmachnow über die Zwischenergebnisse 1:2, 3:5 und 6:9 bis auf 7:11 „davonziehen“ konnte. Trotz der Führung waren die Kleinmachnower Spieler alles andere als zufrieden mit ihrem Auftreten, da viel zu viele Torwürfe ihr Ziel verfehlten. Selbst der 4-Tore-Vorsprung zur Halbzeit konnte die Spieler kaum über die verpassten Chancen hinwegtrösten.
In der Halbzeitpause wurden die mangelnde Torausbeute und die unzureichende Initiative einiger Rückraumspieler angesprochen. In der 2. Halbzeit sollte sich diesbezüglich einiges verbessern – so jedenfalls die Maßgabe.
Dass die Blau-Weiß-Spieler durchaus in der Lage waren, die Halbzeit- Vorgaben zu beherzigen, drückt sich auch in dem Zwischenstand von 9:15 aus. In den nachfolgenden Minuten schlich sich jedoch wieder eine unnötige, unkonzentrierte Spielweise ein, die zu zahlreichen technischen Fehlern führte und sich zudem in einer schwachen Chancenverwertung widerspiegelte. In dieser Phase nutzten die Gastgeber ihrerseits, die sich bietenden Chancen und verkürzten nicht unverdient auf 13:15 bzw. 14:16. Nun waren die Kleinmachnower gefordert, den drohenden Ausgleich zu verhindern. In einem über weite Strecken fairen Spiel bekamen die Blau-Weißen die Begegnung in den verbleibenden Minuten wieder besser in den Griff und konnten den 2-Tore-Vorsprung über 14:17 auf ein 15:19 erhöhen.
Dieses Spiel hat sehr anschaulich gezeigt, dass auch gegen vermeintlich schwächere Gegner eine über 60 Minuten voll konzentrierte Einstellung notwendig ist, damit die Gefahr einer Niederlage möglichst gering ist.

Kleinmachnow spielte mit: O. Bresack, T. Kühne (5), L. Schröter (2/2), S. Bültermann, S. Carow (6), T. Braune, R. Becker (3), I. Schröter (3), K. Knobloch, R. Wille (1), U. Wolf
Euer BWK- Team


Unmittelbar nach dem Spiel gratulierte der Staffelleiter Herr Hüttner der Mannschaft zum ersten Tabellenplatz in der Saison 2002/2003 bei 37:7 Punkten und 530:453 Toren und dem Aufstieg in die Verbandsliga-Süd.
Außerdem wurden dem Team ein Siegerpokal und ein großer Blumenstrauß als Anerkennung für die gezeigte Saisonleistung überreicht.